-30 % Rabatt KOSTENLOSER VERSAND
Blog

Haarausfall beim Hund: Ursachen und was zu tun ist

Haarausfall beim Hund: Ursachen und was zu tun ist

Krankheiten

Dogfy Diet

1. Oktober 2026

Haarausfall beim Hund: Ursachen und was zu tun ist

Starker Haarausfall beim Hund – medizinisch auch als Alopezie beim Hund bezeichnet – ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom, das verschiedene Auslöser haben kann. Während des saisonalen Fellwechsels ist es völlig normal, dass vermehrt Haare in der Wohnung liegen. Tritt der Haarausfall jedoch plötzlich auf oder zeigt sich als kahle Stellen, begleitet von Juckreiz oder Hautveränderungen, kann eine Hautkrankheit beim Hund dahinterstecken.

Um gezielt handeln zu können, ist es wichtig, den Verlauf zu beobachten und auf Begleitsymptome zu achten.

Hauptursachen für Alopezie beim Hund

Saisonaler Fellwechsel

Der Fellwechsel gehört zu den häufigsten Gründen für verstärkten Haarausfall. Im Frühjahr und Herbst erneuern viele Hunde ihr Fell, um sich an die wechselnden Temperaturen anzupassen. Der Haarausfall ist dabei gleichmäßig über den Körper verteilt. Je nach Rasse unterscheidet sich die Ausprägung: Hunde mit dichter Unterwolle haaren extrem stark, während es bei Rassen mit gelocktem Fell kaum auffällt.

Räude beim Hund

Egal durch welche Milbenart ausgelöst – die Räude beim Hund verursacht oft massiven Haarausfall. Typische Anzeichen sind starker Juckreiz, Rötungen, Krusten, offene Wunden und stellenweiser Fellverlust.

Ringelflechte beim Hund

Die Ringelflechte beim Hund ist eine Pilzinfektion (Dermatophytose), die kreisrunde, kahle Stellen sowie Hautschuppen verursacht. Da die Infektion ansteckend ist und auch auf Menschen übertragen werden kann, sollte sie schnellstmöglich behandelt werden.

Dermatitis und Allergien

Eine Dermatitis sowie verschiedene Allergien beim Hund (wie eine Futtermittelallergie mit Juckreiz) lösen Entzündungen und starken Juckreiz aus. Wenn der Hund sich ununterbrochen kratzt, leckt oder sich an bestimmten Stellen beißt, schädigt das Haut und Fell nachhaltig. Tritt die Problematik zusammen mit Schuppen, Rötungen oder Krusten auf, ist eine Ursachenforschung durch den Tierarzt unerlässlich.

Cushing-Syndrom beim Hund und Schilddrüsenunterfunktion

Hormonelle Störungen führen häufig zu einer nicht-entzündlichen Alopezie im Erwachsenenalter. Beim Cushing-Syndrom verliert das Tier schleichend am gesamten Körper an Fell. Begleitend treten oft gesteigerter Durst, Appetit- sowie Hautveränderungen auf. Auch eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beeinflusst Haut und Fell negativ und geht oft mit Gewichtszunahme, Trägheit oder infektionsbedingtem Juckreiz einher.

Stress und Angstzustände

Verhaltensauffälligkeiten durch Stress führen oft zu exzessivem Lecken oder Knabbern an den Pfoten und Flanken. Der Haarausfall entsteht in diesem Fall direkt durch das mechanische Bearbeiten der Haut.

Weitere Ursachen für Haarausfall

Neben den genannten Auslösern gibt es weitere Faktoren für plötzlichen Fellverlust:

  • Parasiten: Neben Zecken sorgen vor allem Flöhe beim Hund für heftigen Juckreiz und Hautläsionen durch Kratzen.
  • Bakterielle Infektionen: Eine Pyodermie beim Hund ist eine bakterielle Hautinfektion, die Entzündungen und Haarausfall verursacht.
  • Mangelernährung: Deckt das Futter nicht alle Nährstoffe ab, leidet die Haarstruktur.
  • Verletzungen & Liegeschwielen: Lokaler Fellverlust an beanspruchten Stellen.

Die Behandlung richtet sich immer nach der Ursache. Sie reicht von Antiparasitika und Entzündungshemmern über Hormonpräparate bis hin zu einer Futterumstellung.

Ursachen für Haarausfall bei Hunden

So beugst du übermäßigem Haarausfall vor

Der natürliche Fellwechsel lässt sich nicht stoppen. Mit der richtigen Pflege bleibt die Haut jedoch gesund:

  • Bürste deinen Hund regelmäßig und passe die Pflege dem Felltyp an.
  • Achte auf gute Hygiene und nutze milde Hundeshampoos, um den pH-Wert der Haut nicht zu stören.
  • Schütze dein Tier vor Parasiten: Vor allem Flöhe beim Hund sollten durch Spot-ons oder Tabletten vorgebeugt werden.
  • Füttere eine ausgewogene Ernährung, die alle Nährstoffe abdeckt.
  • Vermeide Dauerstress und achte auf Zwangsverhalten wie ständiges Pfotenlecken.
  • Kontrolliere Haut und Fell regelmäßig auf Rötungen, kahle Stellen oder Krusten.
Tabelle zur Fellpflege je nach Hunderasse

Ernährung und Haarausfall beim Hund

Da Hundehaare größtenteils aus Proteinen bestehen, benötigt das Tier hochwertige Eiweiße für den Fellaufbau. Auch essenzielle Fettsäuren wie Omega 3 für Hunde stärken die Hautbarriere und sorgen für glänzendes Fell.

Ergänzend unterstützen B-Vitamine sowie die Vitamine A und E die Haarfollikel. Ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel ist hierbei Bierhefe für Hunde, da sie natürlicherweise reich an B-Vitaminen ist.

Tipp: Das Menü mit Lachs von Dogfy Diet versorgt deinen Hund mit natürlichen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren für gesunde Haut und dichtes Fell.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist es normal, dass mein Hund viel Fell verliert?

Während des Fellwechsels ist das normal. Tritt der Haarausfall jedoch plötzlich auf, entstehen kahle Stellen oder leidet das Tier unter Pruritus (Juckreiz), sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

Warum verliert mein Hund Haare und kratzt sich ständig?

Typische Auslöser sind Allergien beim Hund, Parasitenbefall oder Infektionen. Sätze wie „Mein Hund kratzt sich blutig“ oder „Mein Hund kratzt sich, hat aber keine Flöhe“ deuten häufig auf eine Futtermittelallergie bei Hunden mit Juckreiz oder eine Umweltallergie hin.

Was tun bei kahlen Stellen im Fell?

Kreisrunde, kahle Stellen können auf eine Ringelflechte beim Hund oder Parasiten hinweisen. Auch ein zerzauster Hund mit struppigem Fell sollte tierärztlich untersucht werden, bevor Hausmittel angewendet werden.

Helfen Hausmittel gegen Haarausfall?

Gute Pflege und nährstoffreiches Futter unterstützen die Hautgesundheit. Bei krankheitsbedingtem Fellverlust ersetzen Hausmittel jedoch keine tierärztliche Diagnose.

Teste Dogfy

Menü erstellen